microSD-Karten für Raspberry Pi

microSD-Karten für Raspberry Pi

microSD-Karten im VergleichUm das Optimale aus seinem Raspberry Pi herauszuholen, sollte man eine performante microSD-Karte verwenden. Im Vergleich zeigt sich, dass günstige Karten klar das Nachsehen haben (siehe SD-Karten für den Raspberry Pi 1). Deshalb nun auch ein Vergleich von microSD-Karten für den Einsatz im Raspberry Pi 3 und 2. Wie einfach und schnell die Performance ermittelt werden kann, wurde bereits in einem anderen Beitrag näher erläutert. Nach diesem Leitfaden habe ich nun fünf unterschiedliche microSD-Karten verglichen:

Andere Vergleiche
SanDisk Extreme vs. Samsung Pro 64GB
SD-Karten für Raspberry Pi

Hierbei handelt es sich um microSD-Karten unterschiedlicher Preisklassen, von verschiedenen Herstellern. Die SanDisk Extreme und Samsung Pro (Plus) sind Karten der oberen Preisklassen, die SanDisk Ultra ist eine günstige, gängige microSD-Karte.

microSD-Karten Performance allgemein

Zu Beginn ein allgemeiner Vergleich der Karten-Performance mit CrystalDiskMark – schon hier fallen die ersten Unterschiede auf:

Die SanDisk ExtremeSamsung Pro und Samsung Pro Plus bieten die beste Leistung, dahinter die SanDisk Ultra. Abgeschlagen: Die No Name Karte.

Wichtig für den Einsatz im Raspberry Pi werden v. a. die kleineren Blockgrößen sein, d. h. die Werte zu 512k und 4k. Große Daten werden wohl kaum sequentiell geschrieben. Die SanDisk Extreme und Samsung Pro (Plus) microSD-Karten liefern in etwa die gleiche Leistung.

Getestet mit einem USB 3.0 Transcend TS-RDF5K Kartenlesegerät.

Auch beim Flashen von Raspian mit Win32 Disk Imager zeigen sich die Unterschiede.

  • SanDisk Extreme 64GB: 1:05 min
  • SanDisk Ultra 32GB: 3:52 min
  • Samsung Pro 64GB: 0:42 min
  • Samsung PRO Plus 64GB: 0:47 min
  • No Name 32GB: 8:53 min

Performance im Raspberry Pi

Im SD-Karten Performance Test das gleiche. SanDisk Extreme und Samsung Pro liefern die beste Leistung. Schlusslicht erneut: Die No Name Karte.

SanDisk Extreme 64GB SanDisk Ultra 32GB Samsung Pro 32GB No Name 32GB Samsung PRO Plus 64GB (2017)
Schreiben 21,00 MB/s 15,50 MB/s 25,40 MB/s 9,60 MB/s 25,86 MB/s

Beim Schreiben fallen die Unterschiede in der Leistung deutlich auf. Beste Karte ist mit Abstand die Samsung Pro (Plus). Vor SanDisk Extreme, SanDisk Ultra und der No Name Karte.

Getestet mit einem Raspberry Pi 2 aus UK, Raspian Kernel Version 3.18.11-v7+ und 500MB (Anm.: PRO Plus mit 100MB) großen Dateien. Im Protokoll sind auch kleinere Größen aufgeführt. Download: Shell-Protokoll / Ausgabe als TXT-Date

Beste microSD-Karte für den Raspberry Pi

Samsung Pro 32GB

Testsieger ist die Samsung Pro 32GB und Samsung PRO Plus 64GB. Es scheint, als sei die Samsung PRO Plus der Nachfolger für die 2017er Karten von Samsung. Von der Leistung nehmen sich die Karten nur wenig. Beide überzeugten mit den besten Werten beim Schreiben und Lesen. Außerdem sind deutliche Unterschiede beim Einsatz von Marken- und No Name microSD-Karten zu erkennen. Ein Umstieg lohnt sich in jedem Fall, wenn im Raspberry Pi bisher eine günstige Karte zum Einsatz gekommen ist. Die Samsung Karten sind die schnellsten microSD-Karten für den Einsatz im Raspberry Pi. Klare Kaufempfehlung!

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Samsung Evo Plus vs. Samsung Pro

microSD-Karten: SanDisk Extreme vs. Samsung Pro 64GB

3 Gedanken zu „microSD-Karten für Raspberry Pi

  1. Hi,

    ich selber habe früher immer SanDisk genutzt. Bei meiner Fujifilm X-T1 hatte ich durch meinen iMac immer probleme mit der Formatierung. Dachte am Anfang es liegt immer an der Karte, aber es wurden immer mehr. Ab diesem Moment nutze ich neben SanDisk auch Samsung und bin sehr zufrieden. Der Umstieg für mich hat sich gelohnt. Trotzdem nutze ich noch SanDisk Extreme und auch Samsung Pro. Daher ist die von dir empfohlene Samsung auch eine Kaufempfehlung von mir.

    Danke für die Übersicht der Performance!

    Grüße Jens

  2. Es gibt von Sandisc eine 200Gb Karte und diese würde ich gerne kaufen für das Pie 3..
    Ist jemand da der diese Karte bereits im Pi im Einsatz hat?
    Kann jemand darüber berichten?

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