Samsung 840 Series Basic 250GB

Da mein ASUS Notebook über die Jahre langsamer geworden ist, habe ich mich für ein Upgrade der Festplatte entschieden und mir die Samsung 840 Series Basic 250GB SSD zugelegt (genaue Modellbezeichnung MZ-7TD250BW).Samsung 840 Series Basic 250GB

Vor dem Kauf musste natürlich der Vergleich mit anderen SSDs zeigen, ob sich die 840 Basic auch lohnt. In vielen Tests gewinnen die Samsung SSDs und überzeugen dabei mit dem wohl besten Preis-/Leistungsverhältnis. Hauptsächlich stand im Vergleich der Vorgänger, die Samsung 830 Series Basic 256GB. Doch war diese kaum noch erhältlich und ist auch teurer geworden. Auch die teurere Samsung 840 Series Pro mit 256GB wurde mit einbezogen, konnte aber im Preis-/Leistungsverhältnis nicht mithalten und so fiel meine Entscheidung auf die 840 Basic mit 250GB.

Gekauft habe ich meine SSD im Online-Shop von Cyberport. Da ich dafür noch einen Gutschein hatte, kostete sie mich am Ende nur noch ca. 125€. Der Versand mit Hermes dauerte zwei Tage. Nachdem die SSD bei mir zu Hause angekommen war, wurde diese zuerst ausgepackt. Anschließend habe ich mit der Freeware „Paragon Backup & Recovery 2013 Free Edition“ ein Image meiner alten – noch eingebauten – Festplatte gemacht. Für ~220GB hat es ungefähr eine Stunde gebraucht.

Nachdem das Image erstellt wurde, konnte ich das Notebook ausschalten und die Festplatte ausbauen und meine neue SSD (übrigens ist eine SSD keine Festplatte, sondern ein Flash-Laufwerk, da diese keine beweglichen Teile hat) einbauen. Sprich, Notebook komplett herunterfahren, Akku entnehmen, sowie das Stromkabel entfernen, an einer Heizung entladen (damit keine statische Ladung herrscht und Festplatte, SDD und Notebook keinen Schaden nehmen) und das Fach für die Festplatte öffnen und die Festplatte vorsichtig ausbauen. Da ich, wie in den meisten Notebooks, eine 2,5″ Festplatte hatte und diese auch bereits in eine Art Gestell eingehangen war, konnte ich die SSD problemlos auch in dieses Gestell einsetzen und diese samt dem Gestell wieder ins Notebook einbauen. Natürlich auch hier wieder alles ohne Gewalt. Wieder alles verschlossen und ich konnte mein Notebook starten. Ich habe mein Windows komplett neu aufgesetzt und war schon während der Installation begeistert, wie schnell diese den vorbei war.

Leistung

Leider besitzt mein Notebook keinen SATA 6.0 GBit/s, welcher natürlich schön gewesen wäre (bei einer SSD mit SATA 6.0 GBit/s Anschluss, der auch voll genutzt wird), sondern lediglich nur einen SATA 3.0 GBit/s Anschluss. Dennoch habe ich die Leistung am Computer meines Bruders, mit SATA 6.0 GBit/s, testen können – sequenzielle Schreib- & Leserate bei ~100 MB/s. Die Zugriffszeiten im Schreiben liegen bei ~0,01 ms, im Lesen bei ~0,01 ms und die IOPS, bei der 250GB Variante, bei 100.000 im Random-Lesen.

Fazit

Trotz SATA 3.0 GBit/s an meinem Notebook, ist deutlich ein Geschwindigkeitssprung zu merken. Vor allem beim Starten von Windows sowie von Programmen wie Photoshop oder Dreamweaver. Vorher brauchte Photoshop ~10-12 Sekunden zum Starten, nun nur noch ~3 Sekunden. Prima!!! 🙂
Den Kauf habe ich bis jetzt nicht bereut, dennoch ist ein SATA 6.0 GBit/s Anschluss am Computer ein Gewinn, da sonst eine SSD nicht ihre vollen Vorteile ausspielen und zeigen kann.

Alle verfügbaren Kapazitäten und Modelle

* Preis von Amazon.de am 07.05.2013.
** Preis von Amazon.de am 12.10.2013.
Preis kann nun höher oder niedriger sein. Preis auf vollen Euro gerundet.

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